Case Study
Café am Markt, Schwäbisch Hall (Deutschland): Gastgeber an Tisch und Theke
| Ausgangslage | Ein herzliches Team, eine wunderschöne Theke und ein aussergewöhnliches Konditorei-Angebot – doch im Gästekontakt fehlten oft Empfehlungen und Zusatzverkäufe. |
| Massnahmen | Drei Mystery Visits zu Frühstück, Mittagessen und Apéro, danach ein Verkaufstraining für das ganze Team – vom Service über die Theke bis zur Küchenleitung und Geschäftsführung. |
| Ergebnis | Konkrete, alltagstaugliche Formulierungen für Tisch, Theke und Mitnahme – mehr Orientierung für den Gast statt mehr Druck im Verkauf. |
3
Mystery Visits
10
Mitarbeitende geschult
4
Bereiche: Service, Theke, Küche, Führung
Sandra Künzel, Geschäftsführerin, über die Zusammenarbeit
Ausgangslage
Das Café am Markt in Schwäbisch Hall vereint Café, Restaurant und eine Genusskonditorei mit Theke und Laden. Damit hat der Betrieb besonders viele Verkaufsmomente: vor allem am Tisch, an der Theke und beim Mitnehmen.
Die Mystery Visits zeigten ein sehr freundliches, herzliches Team, das im Gästekontakt aber eher zurückhaltend agierte. Empfehlungen und Zusatzverkäufe blieben oft aus, und leere Gläser wurden selten zum Anlass für ein weiteres Getränk.
Besonders am Gast lag Potenzial: Das Konditorei-Angebot ist aussergewöhnlich, doch die Gäste wurden kaum dorthin geführt – zum Kuchen für zu Hause, zum Dessert vor Ort oder zum Mitnehmen. Ziel war, diese Verkaufsmomente bewusster zu nutzen, ohne die persönliche, herzliche Art des Hauses zu verändern.
Massnahmen
- Mystery Visits: Drei unangekündigte Besuche im Juli 2026 – Mittagessen und Apéro am Sonntag, Frühstück am Montag. So wurde der Betrieb zu ganz unterschiedlichen Tageszeiten und Gästesituationen erlebt.
- Verkaufstraining: Training am 13. Juli 2026 mit rund 10 Personen – sechs Mitarbeitende aus dem Service, zwei von der Theke, dazu die Geschäftsführerin und der Leiter Produktion und Küche.
- Schwerpunkte: Konkrete Empfehlungen statt Ja/Nein-Fragen, Getränke nachverkaufen und die Gäste zu Theke und Konditorei führen – vom Kuchen für zu Hause bis zum Dessert zum Mitnehmen. Mit Formulierungen aus dem eigenen Betriebsalltag.
Ergebnis
Das Team erhielt konkrete, alltagstaugliche Formulierungen für Tisch, Theke und Mitnahme – mehr Orientierung für den Gast statt mehr Druck im Verkauf.
Das sagt der Betrieb
«Ich würde Marc sofort wieder buchen. Die Beispiele kamen direkt aus unserem Alltag – und Verkaufen wurde nicht als Druck, sondern als Teil guter Gastfreundschaft vermittelt.»
Sandra Künzel, Geschäftsführerin, Café am Markt, Schwäbisch Hall
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